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Wolfgang Kudrnofsky – Wikipedia
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2026-08-24 04:11:04
# Wolfgang Kudrnofsky – Wikipedia Wolfgang Kudrnofsky (* 1. Mai 1927 in Wien; † 20. Dezember 2010 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller, Journalist, Fotograf und Film- und Hörspielautor. Der Sohn von Raimund Kudrnofsky und Josefine Freiin von Bertrand (Nachfahrin von Henri-Gratien Bertrand) legte am Stiftsgymnasium Melk die Matura ab und studierte anschließend Psychologie und Anthropologie. Im Jahr 1950 promovierte er zum Dr. phil., im selben Jahr bestand er auch die Meisterprüfung als Fotograf. 1950 erste Prosa- und Theaterarbeiten, erschienen in den „Stimmen der Gegenwart“, den „Neuen Wegen“ und in verschiedenen Tageszeitungen. Nach Gründung der Hundsgruppe entstehen 1951 zwei Fotobeiträge (Nr. 4: „Altes Testament, Der Prediger Salomo, 3. Kap.“ und Nr. 9: „Der Einfluss von Seiten der Majorität ist ausgeschlossen“) für die Mappe „Cave Canem“. Gemeinsam mit Arnulf Rainer erarbeitete er 1951 die Fotomappe „Perspektiven der Vernichtung“. Die Ingeborg Bachmann-Collage von Wolfgang Kudrnofsky wird in Hans Weigels „Stimmen der Gegenwart“ 1953 abgedruckt. In Maria Fialiks „Strohkoffer Gespräche“ (1998) wird seine Zugehörigkeit zum Art Club erörtert. Er war Mitbegründer des RWR (Rundfunk/Radio Rot-Weiß-Rot) mit Louise Martini. Als Journalist war er unter anderem für den Stern-Wiener Illustrierte (österreichische Ausgabe des deutschen Stern) als Wortberichterstatter bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck tätig. Später war er Chefredakteur der deutschen Zeitschrift Die Bunte Illustrierte (seit 1972: Bunte) und Mitinitiator der Journalistengewerkschaft. Als Hörspielautor und durch zahlreiche Dokumentationen beim ORF war er dort jahrelang als Journalist tätig. Als Schriftsteller arbeitete er auch mit Helmut Qualtinger. Er starb am 20. Dezember 2010 im Alter von 83 Jahren in Wien und wurde am Döblinger Friedhof bestattet. Er hatte 2 Kinder. Panorama-Bücher 1957–1962: Reisebücher bei Wilhelm Andermann, München: Wien / Brasilien / Spanien / Salzkammergut / Tirol/Tyrol 1962: „Jean d’Arc“, eine szenische Collage für das Theater der Jugend, Wien. 1962: „Frau Havel x 3“, Theaterstück, uraufgeführt in Nora, Schweden. 1970: „Fall out“, Theaterstück, Uraufführung im „Off-Off-Theater“, München. 1975: „Liebling, wer hat dich verhext?“, Komödie, uraufgeführt in der „Kleinen Komödie“, Wien. 1980: „Kaffeehau-Revue“, Freie Bühne Wien. 1988: „Vom III. Reich zum 3. Mann“, zeitgeschichtliche Revue, „Freie Bühne Wieden“, Wien. 1990: „Frau Havel x 3“, Stockholm, Göteborg. Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.
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