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Géza Gábor Simon – Wikipedia
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2026-03-15 15:11:06
# Géza Gábor Simon – Wikipedia Géza Gábor Simon (* 1. Mai 1947 in Budapest) ist Musik- und Schallplattenhistoriker, Musikjournalist, Producer und Musikbibliothekar. Der anerkannte Diskograf hat eine umfangreiche thematische Bibliothek insbesondere zu den europäischen und ungarischen Wurzeln des Jazz angelegt. 1961–65 besuchte er das Budapester Egressy-Gábor-Gymnasium. Die Jahre 1988–90 verbrachte er mit Hilfe zweier musikwissenschaftlicher Stipendien der Soros-Stiftung (2 Jahre bzw. 1 Jahr) mit dem Studium der ungarischen Jazzgeschichte in Österreich, Westdeutschland, Italien, Frankreich und in der Schweiz, ergänzt durch weitere Nachforschungen im Budapester Hauptstädtischen Archiv, im Nationalarchiv und in Privatsammlungen. Die Ergebnisse seiner Forschungstätigkeit veröffentlicht er systematisch seit 1990. Seit 1964 ist Simon musikalisch engagiert. In den Jahren 1967–97 gestaltete er als Musikredakteur des Ungarischen Radios Programme zu neuen Jazz- und Grammophon-Schallplatteneditionen. Seit 1970 publizierte er in über 50 ungarischen, österreichischen, deutschen und polnischen Fachzeitschriften in ungarischer, deutscher und englischer Sprache zahlreiche Artikel zum Thema Jazz. Außerdem wirkte er als Redakteur, Produzent, Texter, Übersetzer und Hüllengestalter an der Herausgabe von rund 150 Schallplatten und CDs mit (Jazz, Klassik und zeitgenössische Musik). In den Jahren 1985–87 war er Mitarbeiter bei Hungaroton Archívum, 1987–89 künstlerischer Leiter des von ihm mitinitiierten ersten privaten Plattenverlags in Ungarn namens Pannonton. Seit 1991 leitet er außerdem die Ungarische Gesellschaft für Jazzforschung, der weltweit einzigen Organisation zur Erforschung der nationalen Jazzgeschichte. Seit 2006 wirkt er als Redakteur des Portals Jazzkutatas.eu. In den beiden Jahrzehnten um die Jahrtausendwende brachte er durchschnittlich ein Fachbuch pro Jahr heraus. Er organisierte einschlägige Veranstaltungen und hielt Vortragsserien in Musikbibliotheken, Schulen und Klubs zu den verschiedensten Themen der Musikgeschichte. Häufig war er in Radio- und Fernsehprogrammen in Ungarn und Österreich zu Gast. Insgesamt hielt er nahezu fünftausend Vorträge. Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.
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