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Wilhelm Hummel (Chemiker) – Wikipedia
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guest-jb7h8
2026-10-13 12:11:03
# Wilhelm Hummel (Chemiker) – Wikipedia Wilhelm Hummel (* 28. Juli 1862 in Bremen; † 14. November 1934 in Florenz) war ein deutscher Chemiker, Industrieller und Kunstsammler. Hummel war ein Enkel des Komponisten Johann Nepomuk Hummel und ein Sohn des Malers Carl Hummel. Er studierte Chemie und wurde auf diesem Gebiet ein erfolgreicher Erfinder, der zahlreiche Patente anmeldete. Daneben war er in Newcastle upon Tyne und Hamburg als Geschäftsmann tätig, bis er sich 1903 aus gesundheitlichen Gründen in Florenz niederließ. Dort erwarb er 1912 die Villa „La Selva“ in der Via del Pergolino 16, die sich zu einem bedeutenden kulturellen Treffpunkt der Stadt entwickelte. In der Villa bewahrte er auch den wertvollen Nachlass seines Großvaters und dessen Frau Elisabeth Röckel auf, der eine wichtige Grundlage für die im Jahr 1934 erschienene umfangreiche Hummel-Biographie von Karl Benyovszky darstellt. Der Hummel-Nachlass gelangte nach seinem Tod an seine Tochter Maria Hummel (1905–1975), die den überwiegenden Teil 1975 dem Goethe-Museum in Düsseldorf verkaufte. Ein kleiner Teil, darunter Reliquien von Ludwig van Beethoven, verblieb im Besitz der Familie. Hummel war nicht verwandt mit dem Schweizer Maler Willy Hummel. Wilhelm Hummel hatte zwei Kinder: Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.
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