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Amt Bötzow – Wikipedia
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2026-09-05 04:11:04
# Amt Bötzow – Wikipedia Das Amt Bötzow war ein königlich-preußisches Amt mit Sitz im Ort Bötzow, dem früheren Kotzeband. Es war 1745 durch Abspaltung aus dem Amt Oranienburg gebildet worden. Das Amtsgebiet lag um Bötzow, heute ein Ortsteil der Gemeinde Oberkrämer im Landkreis Oberhavel (Brandenburg). 1833 wurde das Amt Bötzow zunächst interimsweise dem Amtmann in Spandau übertragen; 1834 wurde es aufgelöst und aufgeteilt. Ein Teil der Amtsdörfer wurde an das Amt Oranienburg rückübertragen, der andere Teil des Amtsgebietes ging an das Amt Spandau. Das Gebiet des Amtes Bötzow lag südlich und südwestlich von Oranienburg. Nördlich lag das Amt Vehlefanz, südwestlich die Stadt Nauen mit einigen Dörfern. Die Geschichte des Amtes Bötzow beginnt mit der Herrschaft Bötzow. Diese entstand aus dem Burgbezirk einer um 1200 errichteten askanischen Burg am westlichen Havelufer im Stadtgebiet des heutigen Oranienburg. Südlich davor entstand vermutlich aus einer slawischen Siedlung die Stadt Bötzow. Zur Burg gehörte ein Burgbezirk, der unter der Gerichtsbarkeit eines Burgvogtes stand. Diese Vogtei war von 1350 bis 1376 im Lehnsbesitz der Grafen von Lindow-Ruppin. 1402 wurde Burg und Stadt Bötzow von Pommern und den Ruppinern erobert. 1404 wurde sie durch Dietrich v. Quitzow zurückerobert und dem W. v. Holzendorf überlassen. 1414 entzog Friedrich I. dem Holzenburg die Burg wegen seiner Unterstützung der Quitzows. 1421 war die Burg im (Pfand-?)Besitz der v. Arnim, 1429 wurde sie den v. Arnims erneut verpfändet. 1439 wurde sie den v. Bredows verpfändet, 1466 war sie im Pfandbesitz des Grafen Günther von Mühlingen. Erst 1485 konnte sie Kurfürst Johann Cicero endgültig zurückerwerben; er wandelte den Besitz in ein landesherrliches Amt um. 1642 verpfändete Kurfürst Friedrich Wilhelm, später der „Große Kurfürst“ genannt, das Amt Bötzow für 6000 Taler an die Frau von dem Knesebeck. 1650 verlieh Kurfürst Friedrich Wilhelm (der „Große Kurfürst“) das Amt seiner Frau Luise Henriette von Oranien; dazu musste das Amt aber erst ausgelöst werden. Luise Henriette ließ 1652 das Schloss Bötzow mittels der Erträge des Amtes um- und ausbauen und benannte es in Oranienburg um. Daraufhin nannte sich auch die Stadt Oranienburg und auch das damalige Amt Bötzow wurde in Amt Oranienburg umbenannt. 1745 wurde von diesem großen Amt zwei kleinere Ämter abgespalten, das Amt Zehlendorf mit Sitz in Zehlendorf und das Amt Bötzow mit Sitz im früheren Kotzeband. Kotzeband war 1694 in Bötzow umbenannt worden, damit der Name Bötzow nicht verschwindet. 1834 wurde das Amt Bötzow aufgelöst, die Aufgaben und die Verwaltung einiger Dörfer dem Amt Spandau übertragen. Einige Dörfer wurden jedoch wieder an das Amt Oranienburg angeschlossen. 52.65472222222213.144444444444Koordinaten: 52° 39′ N, 13° 9′ O Alt Ruppin | Alt-Landsberg | Arendsee | Badingen | Beeskow | Biegen | Biesenthal | Bötzow | Brüssow | Burgstall | Chorin | Cottbus | Diesdorf | Eldenburg | Fahrland | Fehrbellin | Frankfurt/Oder | Freienwalde | Friedrichsaue | Friedrichsthal | Fürstenwalde | Goldbeck | Golzow | Gramzow | Grimnitz | Kienitz | Königshorst | Köpenick | Lebus | Lehnin | Liebenwalde | Löcknitz | Löhme | Mühlenbeck | Mühlenhof | Nauen | Neuendorf in der Altmark | Neustadt an der Dosse | Niederschönhausen | Oranienburg | Potsdam | Rüdersdorf | Saarmund | Sachsendorf | Salzwedel | Sielow | Spandau | Stahnsdorf | Storkow | Tangermünde | Trebbin | Vehlefanz | Wittstock | Wollup | Wriezen | Zechlin | Zehdenick | Zinna | Zossen | Ziesar Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.
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