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Fort Tscha-M der Festung Warschau – Wikipedia
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2026-04-03 19:11:04
# Fort Tscha-M der Festung Warschau – Wikipedia Das Fort Tscha-M der Festung Warschau (auch Fort „Rakowiec“ genannt) war eines der kleineren Forts des inneren Fortgürtels Warschaus und diente der Kontrolle der Straße nach Krakau. Das ehemalige Fort befindet sich südwestlich der Warschauer Altstadt. Die russische Originalbezeichnung war Щ-M. Im Polnischen wird es auch nur als Verteidigungsstelle („Punkt oporu“) bezeichnet. Die Bezeichnung Tscha-M (das Anschlussfort Tscha lag westlich, Fort M ostwärts) deutet darauf hin, dass es sich um eines von drei nachträglich in die bestehende Verteidigungslinie eingefügten Werke handelte[1]. Die in deutschen Militärkarten verwendeten Bezeichnungen der Warschauer Forts sind abgeleitet aus der deutschen Transkription der russischen Buchstaben. Dabei wurde Tscha (die Transkription von Щ ist schtsch) von Tsche (Ч, tsch) nur durch den angehängten Vokal unterschieden. Im Polnischen wurde das Fort nach der nahegelegenen und später in Warschau eingemeindeten Ortschaft Rakowiec benannt. Die Straßen Władysława Korotyńskiego, Waclawa Sierpinskiego, Szczepan Grzeszczyka umgeben die Parkanlage. Das Werk wurde etwa in den Jahren 1890 bis 1892 in den bereits bestehenden inneren Fortgürtel der Festung Warschau eingefügt. Es bestand aus einem Erdwall mit wasserverfülltem Graben sowie zwei betongesicherten Unterständen. Die Hauptkampfrichtung lag Richtung Südwesten. Durch ein Absacken des Grundwasserspiegels stehen die Grabenreste heute trocken. Das Werk umfasste mit Graben eine Fläche von rund 11.000 Quadratmetern, die Front betrug 250, die Tiefe etwa 100 Meter. Eine der Aufgaben von Fort „Tscha-M“ war die Sicherung der Straße nach Krakau. Bereits während des Novemberaufstand im Jahre 1830/1831 gab es an gleicher Stelle eine Schanze, da sich die Stellung wegen damals großer Feuchtgebiete im Bachverlauf des Służewiecki gut verteidigen ließ. Der Befehl zur Schleifung der Warschauer Befestigungsanlagen von 1909 wurde an Fort Tscha-M nicht vollstreckt, die Erdwälle sind – wenn auch durch Erosion abgetragen – noch vorhanden, sichtbare Betonbauteile darunter scheinen unzerstört. Heute wird das Gelände der ehemaligen Festungsanlage als Parkanlage für die nach dem Krieg erbauten Wohnsiedlung in Rakowiec genutzt. Die ursprünglichen Strukturen der Festungsanlage mit den Erdwällen sind noch gut erkennbar. Festungsanlagen des 19. Jahrhunderts in Warschau, Modlin und Zegrze Festung Modlin: Zitadelle Forts des inneren Verteidigungsringes: I | II | III | IV | V | VI | VII | VIII Forts des äußeren Verteidigungsringes: IX | D-1 | D-2 | X | D-3 | XI | D-4 | XII | XIII | D-5 | D-6 | Fort-Verbund „Goławice“ (XIVb) | XIV | Fort-Verbund „Carski Dar“ (XV) XVI | D-7 | D-8 | Fort-Verbund „Janówek“ (D-9, XVII) | D-10 | XVIII Festung Warschau: Zitadelle Forts der Zitadelle: Nadbrzeżna-Batterie | Fort Siergieja | Fort Gieorgija | Fort Pawła | Fort Aleksieja | Fort Władimira | Fort Śliwickiego Forts des inneren Verteidigungsringes: P | W | W-Tscha | Tscha | Tscha-M | M | M-Tsche | Tsche Forts des äußeren Verteidigungsringes: I | II | IIA | III | IV | V | VI | VII | VIIA | VIII | IX | X | XI | XIA | XII | XIIA | XIII | XIV | XIVA Festung Zegrze: Große Feste | Kleine Feste Weitere Forts: Fort Beniaminów | Fort Dębe | Fort Kawęczyn | Fort Łomianki | Fort Maciołki | Fort Pustelniki | Fort Wawer 52.20123120.974898Koordinaten: 52° 12′ 4,4″ N, 20° 58′ 29,6″ O Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.
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Fort Tscha-M der Festung Warschau – Wikipedia