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Rainer Assmann – Wikipedia
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2026-04-15 08:11:04
# Rainer Assmann – Wikipedia Rainer Assmann (* 3. Juli 1935 in Berlin-Dahlem) ist ein deutscher Richter, Studentenhistoriker und Landeshistoriker Südwestfalens. Assmann entstammt einer der ältesten Familien Lüdenscheids. Seine Eltern sind der Kaufmann Eberhard Assmann und seine Frau Lore geb. Westhooven. 1943 wurde die Familie aus Berlin nach Oeckinghausen evakuiert. Die Urgroßeltern hatten dort das Haus Winkhaus gebaut. Assmann besuchte das Zeppelin-Gymnasium (Lüdenscheid). Nach dem Abitur begann er 1956 an der Eberhard Karls Universität Tübingen Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Am 3. Mai 1956 wurde er im Corps Rhenania Tübingen aktiv. Am 5. Dezember 1956 recipiert, bewährte er sich als Senior. Nach sechs Mensuren wurde er am 24. Februar 1958 inaktiviert. Er wechselte an die Georg-August-Universität Göttingen. Nachdem er 1961 am Oberlandesgericht Celle das Referendarexamen bestanden hatte, absolvierte er das Referendariat unter anderem an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Nachdem er 1965 in Düsseldorf die Assessorprüfung bestanden hatte, ging er 1966 zu einem Wirtschaftsverband in Münster. 1967 wechselte er zur Rechtspflege der Bundeswehr. Er wurde Rechtsberater/Wehrdisziplinaranwalt beim Wehrbereichskommando III in Düsseldorf, beim I. Korps in Münster (1971) und unter Ernennung zum Regierungsdirektor RB/WDA der 2. Panzergrenadierdivision in Kassel (1977). 1989 wurde er Richter kraft Auftrags und 1990 Vorsitzender Richter am Truppendienstgericht in Kassel. 1994/95 wurde er als 2. Vertreter, von 1996 bis 1999 als 2. Mitglied in den Präsidialrat beim Bundesverwaltungsgericht gewählt. Mit Erreichen der Altersgrenze wurde er im Jahre 2000 pensioniert. Verheiratet ist Assmann seit 1964 mit der Apothekerin Dagmar Maiweg, einer Tochter seines Corpsbruders Niels Maiweg (1902–1974).[A 1] Das Ehepaar hat drei Kinder und lebt in Schwansen. Gefördert von seinem Lehrer Wilhelm Sauerländer, schrieb Assmann bereits in der Schulzeit Beiträge zur Geschichte des Raumes Lüdenscheid. Seit dem Studium befasst er sich in Forschungen, Vorträgen und Veröffentlichungen mit Wehrrecht, Universitätsgeschichte und Verfassungsgeschichte. Über 42 Jahre – von 1965 bis 2007 – war er Archivar seines Corps. Er veröffentlichte über 100 Untersuchungen und über 500 Buchbesprechungen zur deutschen Studentengeschichte. Er begründete 1978 die Schriftenreihe Archiv Corps Rhenania zu Tübingen, seit 2008 fortgeführt von Richard Backhaus. 1984 wurde er Schriftleiter, 1990 auch Herausgeber der Beiträge zur Deutschen Studentengeschichte, seinerzeit offizielles Organ der Deutschen Studentenhistoriker. Seit 1996 werden die Beiträge mit dem Untertitel Beiträge – Erlesenes zur Deutschen Studentengeschichte fortgeführt. Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land – Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.
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